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Fachklinik Sonnenhof – Rehabilitation im Schwarzwald

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Klinik und möchten Ihnen auf diesen Seiten einen kompakten Überblick über unsere Klinik geben. Unsere Patienten kommen aus dem ganzen Bundesgebiet zu uns, um z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt die eingeschränkte Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Wir möchten, dass unsere Patientinnen und Patienten – trotz Einschränkungen und gesundheitlicher Handicaps – wieder Freude am Leben bekommen und mit Zuversicht in die Zukunft schauen können.

Schwerpunkte: Herz – Skelett – Magen-Darm

Die Fachklinik Sonnenhof ist eine Rehabilitationsklinik für Innere Medizin und Orthopädie im Nordschwarzwald. Unsere Hauptaufgabe liegt in der Erbringung hochwertiger medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen, in der der erkrankte Mensch im Mittelpunkt steht. Unsere Indikationsschwerpunkte liegen in den Fachbereichen Kardiologie, Orthopädie, Gastroenterologie und der angeschlossenen Fachabteilung für Geriatrie, die in unserer Partnerklinik KLINIK am ZAUBERWALD untergebracht ist.

Unsere besondere Kompetenz liegt im Bereich der Nachbehandlung von Patienten mit Lebertransplantationen. Hier arbeiten wir eng mit den zuweisenden Universitätskliniken zusammen.

Ziele der Rehabilitation

Das primäre Ziel der Rehabilitation in unserer Klinik ist es, den Patienten Wege aufzuzeigen mit der Erkrankung umzugehen, sie zu verstehen und die eingeschränkte Lebensqualität zu verbessern. Der Patient soll nach der Rehabilitation in einem größtmöglichen Umfang am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und mit den durch die Krankheit verursachten Einschränkungen optimal leben zu lernen.

Dieses Ziel möchten wir allen Patienten zugänglich machen, unabhängig davon, ob sie direkt nach einer Operation, einer Intervention zu einer Anschlussheilbehandlung oder einer präventiven Gesundheitsmaßnahme, z.B. über die Rentenversicherung zu uns kommen.

Sicherheit geben

Die Angst vor der Erkrankung, die einschneidenden Erlebnisse durch plötzliche Krankheiten haben oft das Vertrauen in den eigenen Körper und die Zuversicht in die Zukunft eingeschränkt. Diese Beklemmungen wollen wir aktiv durch das gemeinsame Agieren unseres Rehateams wieder herstellen und dem Patienten die verloren gegangene Sicherheit wieder zurückgeben.

Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ernährungsberater und Therapeuten stehen dazu in engem Kontakt und passen die Behandlung kontinuierlich an den Genesungsverlauf an.

 

Erreichbarkeit

Anreise mit dem PKW
Unsere Klinik liegt in Waldachtal mittig zwischen Freudenstadt und Horb am Neckar. Fahrend auf der B28 oder B28a folgen Sie der Beschilderung nach Waldachtal. Zur Gemeinde Waldachtal gehören mehrere Ortsteile. Im Ortsteil Lützenhardt folgen Sie der Beschilderung zur Klinik. Zum Be- und Entladen ist es möglich, direkt vor den Klinikeingang vorzufahren. Dauerhafte Parkmöglichkeiten finden Sie oberhalb der Klinik auf dafür ausgewiesenen Parkflächen.

Eingabe ins Navigationsgerät: Am Wald 1 in 72178 Waldachtal.

 

Anreise mit der Bahn
Bei der Anreise mit dem Zug ist Ihr Zielbahnhof der Hauptbahnhof Freudenstadt. Von dort bringt Sie unser Klinikbus direkt zu uns in die Klinik. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig über Ihre Ankunftszeit in Freudenstadt.

 

Historischer Wachstum: Vom Hotel zur Klinik

 

 

Die Geschichte der Fachklinik Sonnenhof begann mit dem Spatenstich im Jahre 1956. Das damals mit 38 Betten konzipierte, familiengeführte Hotel erfreute sich bereits kurz nach der Eröffnung großer Beliebtheit, sodass im Jahre 1959 der erste Erweiterungsbau auf nunmehr 52 Betten erfolgte. Die prädestinierte Lage, das wohltuende Klima und die landschaftliche Schönheit lockten zahlreiche Erholungssuchende in den Nordschwarzwald. Im Zuge steigender Tourismuszahlen stieg auch die Anzahl der Hotels. Zukunftsweisend richtete sich die Inhaberfamilie neu aus. 1966 wird die Empfangshalle gebaut, das erste Hochhausgebäude errichtet sowie ein großzügiger Bereich für die Spottherapie eingerichtet. Der Umbau in ein Sanatorium war vollzogen und der neue Weg im Gesundheitssystem geebnet.

Mit der Einweihung der neuen Badeabteilung und der Eröffnung des zweiten Hochhauses wurde 1972/73 auf die kontinuierlich steigende Nachfrage reagiert. Kurz darauf erhält der Sonnenhof die Zulassung zur Durchführung für Badekuren und wird anerkannte Kurklinik im Landkreis Freudenstadt. In den folgenden Jahren finden kontinuierlich großzügige Um- und Erweiterungsbauten statt.

 

Es begann eine erste Zusammenarbeit mit der damaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in Berlin. Damit waren die Weichen gestellt für die Weiterentwicklung des Unternehmens im Gesundheitswesen.
Vom Kurhotel zum Sanatorium und dann zur Kurklinik und mit fortschreitender Spezialisierung zur Fachklinik. Die erste Indikation für Anschlußheilbehandlungsmaßnahmen war die Orthopädie im Jahr 1982, dann folgte die Kardiologie und im weiteren Verlauf die Gastroenterologie mit der instestinalen Onkologie.
So entwickelte sich das Unternehmen vom Kurhotel für Erholungssuchende zur hochspezialisierten Rehafachklinik.

 

Richtspruch vom 8. November Anno Domini 1974

“Zum Werke, das wir ernst bereiten geziemt sich wohl ein ernstes Wort.”
So mahnt der Dichter schon vor Zeiten, so klingt’s durch unser Leben fort.
Mit zünft’gem Spruch zum Richtfeste, das Handwerk grüßt nach Väterart.
Mit Gunst und mit Verlaub, Ihr Gäste, um Baum und Bänderkranz geschart!
Gönnt Red’ und Wort dem Zimmermanne, der hoch am first den Bau beschließt,
dem Meister edler deutscher Tanne, die hier als Sinnbild uns ersprießt.
Erst will ich alle, Euch begrüßen, die Ihr nun mit nassen Füßen,
hier am Bau erschienen seid, in dieser feuchten Jahreszeit.
Ja, es ist fürwahr kein Spaß, wie jetzt zur Zeit, da alles “Naß”.
Ab und zu seo so ein Regen, geradezu ein Himmelssegen.
Doch was in den letzten Wochen, aus den Wolken losgebrochen,
macht ner Sinflut alle Ehr’ wenn blos zu, der Hahn nun wär.

Doch was hilft da all unser Schimpfen, s’ läßt sich doch kein Hahn hier finden,
der mit diesem Regenfluß, endlich machte einmal Schluß.
Nehmt drum das Wetter mit Geduld, und gebt halt, dem Petrus schuld.
Drum komme ich trotz nassen Füßen, wieder z’rük zu meinen Grüßen:
Da will ich hier zunächst einmal, wie sich’s g’hört in solchem Fall,
grüßen unsre Bauherrschaft, die voll Mut und Schaffenskraft,
und trotz aller Sorgen unverzagt, dieses Bauwerk hat gewagt.
Es ruht die Axt, die Säge ruht, und Ruhe tut nach Arbeit gut.
Jetzt atmen wir, aus leichter Brust, sie ist bewegt von froher Lust:
Nach all’ der langen Sorg’ und Müh’ nach schwerer Arbeit, spät bis früh
Erhebt sich doch in Himmelblau, vollendet nun der stolze Bau.
Vom Unglück bleibe er verschont, und fromme Eintracht in ihm wohnt.

Nun, Herr Dussle, ich wünsche Ihnen sehr, das Ihr Haus bald fertig wär’
und dass Sie an diesem Ort, glücklich bleiben in einem fort.
Frau Dussle, Ihnen als Ehefrau, wünsche ich zu diesem Bau,
ebenfalls von Herzen Glück und ein gütiges Geschick.
So mache ich dies Gläschen leer, dass mein Wunsch erfüllt wär’ Hoch, Hoch, Hoch!
Mit gutem Willen und mit Geld, ist aber noch kein Haus erstellt.
Die Plannung fordert viel Geschick, Einfühlung und auch ein wenig Glück.
Das dies alles hier vorhanden war, wird dem Beschauer sonnenklar.
Ein Gruß sei darum zugesandt, den Architekten, die all das hier geplant.
Sie haben dieses Werk ersonnen, wer nie gewagt, hat niemals auch gewonnen.
Drum ist es mir wohl nicht verwehrt, wenn dieses Glas wird ausgeleert.
Zu Ihrem Ruhm und IHrem Wohl, und dass es Ihnen gut geh’n soll!
Die Herren Architekten Rendler und Wollenweber sollen Hoch, Hoch, Hoch und Leben!

Das Handwerk, dem wir angehören, und welches wir all’ sehr verehren,
wie auch dem Mauerstand zu Ehr mach ich das dritte Glas nun leer.
“Prosit Gesellen!” “Prosit Maurer!”

Nun, da ich tat was Ehr und Pflicht, vergess ich auch das eine nicht:
Dies Haus mög’ der Himmel nun beschützen, vor Feuersnot vor Sturm und Blitz.
Allen die drin wohnen werden, soll es gut geh’n hier auf Erden.

So sein nun meine Rede aus, zunftgemäß weih ich das Haus.
Das letzte Glas, von diesem Wein, soll diesem Haus zu Ehren sein.

Eh’ das Glas im Grund zerbricht, heb’ ich es empor zum Licht,
trink den edlen Wein heraus:
“Auf dein Wohl, du neues Haus!”

Brich nun, du Glas, in tausend Stück, bring diesem Haus, recht viel Glück!”